Am Palmsonntag, dem 13. April 2025, führte Bezirksapostel Stefan Pöschel einen Gottesdienst für die Gemeinden des Kirchenbezirks Mainz in der Neuapostolischen Kirche in Mainz durch. Über IPTV wurde der Gottesdienst auch in die weiteren Gemeinden des Bezirks übertragen, sodass viele Gläubige daran teilhaben konnten.
Dem Gottesdienst lag das Bibelwort aus Matthäus 21, 10+11 zugrunde: Und als er in Jerusalem einzog, erregte sich die ganze Stadt und sprach: Wer ist der? Das Volk aber sprach: Das ist der Prophet Jesus aus Nazareth in Galiläa. Nach der Lesung der Verse 1–11 aus demselben Kapitel ging Bezirksapostel Pöschel auf die Begeisterung der Menschen beim Einzug Jesu in Jerusalem ein. Dabei stellte er die Frage, die auch in der biblischen Szene aufkommt: „Wer ist das?“, die sich auch heute noch stelle. Viele betrachteten Jesus als Propheten – doch er ist mehr: König, Priester und Sohn Gottes.
Jesus wurde nicht nur als Wundertäter wahrgenommen, sondern kam, um sich selbst als Hoherpriester zu opfern. Der Palmsonntag sei daher nicht ohne Karfreitag und Ostern zu verstehen. Durch Leiden, Tod und Auferstehung erfüllte sich der göttliche Heilsplan.
In diesem Zusammenhang verwies der Bezirksapostel auf das Bekenntnis des Petrus: „Du bist der Christus, des lebendigen Gottes Sohn!“ – eine Glaubensüberzeugung, die durch den Heiligen Geist auch heute im Herzen wachsen kann.
Beitrag von Apostel Gert Opdenplatz
Apostel Gert Opdenplatz knüpfte an den Wunsch des Bezirksapostels an, dass Kinder und Jugendliche den Glauben bewusst erleben mögen. Auf die Frage „Wer ist Jesus?“ sei eine einfache und kindgerechte Antwort: „Jesus ist dein Freund.“
Eltern und Großeltern könnten Kindern in schwierigen Momenten vermitteln, dass sie sich auf diesen Freund verlassen können – eine Botschaft, die über das Kindesalter hinaus trägt.
Segen zur eisernen Hochzeit
Nach der Feier des Heiligen Abendmahls spendete der Bezirksapostel dem anwesenden Brautpaar den Segen zur eisernen Hochzeit. Er dankte den beiden Eheleuten, dass sie in den letzten 65 Jahren im Kirchenbezirk und in der Gemeinde für die Geschwister da waren. Der Bezirksapostel ging auch auf den Liedwunsch der Beiden ein: „Mit dem Herrn fang alles an“ (Chorbuch Nr. 44). Dieses sei schon das Wunschlied bei der grünen Hochzeit gewesen und bis heute habe das Brautpaar dies beherzigt, beispielsweise indem jeder Tag im Gebet mit dem Herrn angefangen wird.
Als Bibelwort gab der Bezirksapostel dem Brautpaar die Verse 2 und 3 aus dem 1. Thessalonicher, Kapitel 1 mit auf den künftigen Weg: „Wir danken Gott allezeit für euch alle und gedenken euer in unsern Gebeten und denken ohne Unterlass vor Gott, unserm Vater, an euer Werk im Glauben und an eure Arbeit in der Liebe und an eure Geduld in der Hoffnung auf unsern Herrn Jesus Christus..“
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