In der Gemeinde Bingen-Bingerbrück fand am 7. Januar ein besonderer Jahresauftakt statt: Ein Familien-Gottesdienst "Gemeindesonntag", der sich mit dem Thema Gebet auseinandersetzte. Der Gottesdienst, der von der örtlichen Gemeinde organisiert wurde, bot eine Plattform für Jung und Alt, um über das Wesen und die Bedeutung des Gebets nachzudenken.
Vor dem Gottesdienst bot sich allen die Möglichkeit, sich in einem offenen Singen auf den Gottesdienst einzustimmen. Liedmaterial wurde nicht benötigt, da alle Musiktexte mit Beamer an die Wand projeziert wurden.
Der Gottesdienst selbst widmete sich dann Fragestellungen wie "Wie betet man?" und "Warum betet man?". Durch lebensnahe Beispiele, speziell aus der Welt der Kinder, konnte jeder Teilnehmer einen persönlichen Bezug herstellen. Ein markantes Beispiel illustrierte, wie das Gebet, obwohl Gott bereits alles weiß, die Beziehung zu ihm stärkt – ähnlich einem Gespräch mit einem Freund.
"Beten Wirkt" – Ein Trost und eine Hoffnung
Das Jahresmotto 2024 der neuapostolischen Kirche "Beten Wirkt" wurde als ein zentraler Punkt des Gottesdienstes hervorgehoben. Es brachte der Gemeinde Trost und Zuversicht für die Zukunft. Die Botschaft lautete: Durch das Beten geschehen unwahrscheinliche "Zufälle", ohne Gebet bleibt vieles aus.
Kinderstimmen im Rampenlicht
Bereits im vorangegangenen Gottesdienst hatten sich die Kinder intensiv mit dem Gebet auseinandergesetzt. Ihre Gedanken und Antworten zum Thema "Warum und wofür bete ich" wurden während des Predigtwechsels auf eine Wand projiziert, untermalt von gefühlvoller Klaviermusik.
Interaktive Teilnahme der Gemeinde
Zu Beginn des Gottesdienstes verteilten Kinder Kärtchen mit der Frage "Wofür betest du" an die Anwesenden. Diese Kärtchen wurden am Ende des Gottesdienstes an einer Gebetstafel angebracht, symbolisch für die gemeinschaftlichen und individuellen Hoffnungen und Wünsche.
Gemeinschaftlicher Ausklang
Der Gottesdienst endete mit einem gemütlichen Beisammensein bei Kaffee und Kuchen. Die Gemeinde feierte gemeinsam die Geburtstage einiger Mitglieder. In einer beispielhaften Aktion räumten die Kinder das Kirchenschiff auf, indem sie den inzwischen morsch gewordenen Weihnachtsbaum entsorgten – eine Tat, die trotz erheblichem Verteilen von Tannennadeln im ganzen Kirchenschiff ihren Einsatz und ihr Engagement für die Gemeinde unterstrich.
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