Ein persönliches Gelübde, klare Worte zum Glauben und besondere musikalische Akzente: In der Gemeinde Bingen-Bingerbrück hat Julian am 3. Mai 2026 seine Konfirmation gefeiert.
Die Segenshandlung nahm Bezirksvorsteher Mario Rieth in der voll besetzen Kirche in Bingen vor, in welcher sich zahlreiche Gemeindemitglieder, Angehörige und Gäste versammelt hatten, um den Konfirmanden an diesem Tag zu begleiten.
Bekenntnis
Grundlage des Gottesdienstes war das Bibelwort aus Matthäus 10,32: „Wer sich nun zu mir bekennt vor den Menschen, zu dem will ich mich auch bekennen vor meinem Vater im Himmel.“ In der Ansprache wandte sich der Bezirksvorsteher sehr persönlich an Julian. Er machte deutlich, dass die Konfirmation ein öffentliches Bekenntnis zu Jesus Christus ist – und dass es Mut braucht, dieses Bekenntnis vor Gott und der Gemeinde auszusprechen.
Dabei blieb der Blick nicht allein auf dem Gelübde. Bekennen, so wurde deutlich, zeige sich auch in der Lebenspraxis. Wer Gott liebe, sei ebenso aufgerufen, den Nächsten zu lieben. Konkret wurde die Frage gestellt, wie man mit Menschen umgeht, die vielleicht in der Schule oder im Alltag am Rand stehen. Jeder einzelne Mensch sei von Gott geliebt – daraus ergebe sich Verantwortung im Umgang miteinander.
In einem Predigtbeitrag griff Priester Van der Valk, Vorsteher der Gemeinde, das zuvor vom Musikensemble vorgetragene Lied „Ins Wasser fällt ein Stein“ auf. Das Bild der Kreise, die ein Stein im Wasser zieht, verband er mit dem Glauben: Auch ein persönliches Bekenntnis kann Wirkung entfalten und nach außen sichtbar werden. Julian wurde ermutigt, seinen Glauben im Alltag erkennbar werden zu lassen.
Öffentliches Gelübde
Auf die Frage, ob er künftig selbstständig seinen Glauben leben und Gott die Treue halten wolle, antwortete Julian mit Ja. Anschließend sprach er das Konfirmationsgelübde, das auf den Text einer alten Taufliturgie aus dem dritten Jahrhundert zurückgeht:
„Ich entsage dem Teufel und all seinem Werk und Wesen und übergebe mich dir, o dreieiniger Gott, Vater, Sohn und Heiliger Geist, im Glauben, Gehorsam und ernstlichen Vorsatz: Dir treu zu sein bis an mein Ende. Amen.“
Außergwöhnlicher musikalischer Rahmen
Musikalisch wurde der Gottesdienst durch ein Vokal-Doppelquartett gestaltet, das sich aus Gemeindemitgliedern und Gästen zusammensetzte. Ergänzt wurde die musikalische Gestaltung durch Beiträge des gemeindeeigenen Musikensembles. Die verschiedenen Vorträge setzten im Verlauf des Gottesdienstes mehrfach besondere Akzente.
Zur Einleitung der Segenshandlung erklang „A Clare Benediction“ von John Rutter. Das Werk greift den Wunsch nach Gottes Begleitung und Bewahrung auf dem weiteren Lebensweg auf und stand damit in engem Bezug zur Konfirmationshandlung. Das zuvor vorgetragene Lied „Ins Wasser fällt ein Stein“ bildete zudem einen inhaltlichen Bezugspunkt im Predigtbeitrag.
Den Abschluss des Gottesdienstes gestaltete der Kinderchor der Gemeinde mit dem Lied „Singt ein Lied von Gott“.
9. Mai 2026
Text:
Michael Schmid
Fotos:
Michael Schmid
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