Am 13. Januar 2025 verstarb Priester i. R. Bodo Hauff im Alter von 82 Jahren. Wenige Wochen nach dem Heimgang seiner Frau Ilona folgte er ihr in die Ewigkeit. Anlässlich seines Todes fand in der Kirchengemeinde Rüsselsheim ein Trauergottesdienst statt, den Gemeindevorsteher Friedbert Treber leitete. Orgelmusik und der Gemeindechor begleiteten den Gottesdienst und verliehen dem Abschied einen würdigen Rahmen.
Hirte Treber legte dem Trostgottesdienst das Bibelwort aus Lukas 2, 29 zugrunde: „Herr, nun lässt du deinen Diener in Frieden fahren, wie du gesagt hast.“
Er erinnerte daran, dass auch Bodo Hauff dieses Wort für sich in Anspruch nehmen könne. Mehr als 40 Jahre diente er als Seelsorger in der Gemeinde Nauheim und lebte seinen Glauben auch über seine aktive Amtszeit hinaus gemeinsam mit seiner Frau Ilona. Ihr Bestreben war es, Gutes zu tun und ihre Verbindung zu Gott zu vertiefen.
Im Kontext des Bibelwortes verwies Friedbert Treber auf die biblischen Gestalten Simeon und Hanna, die in Frieden gehen konnten, weil sie ihren Heiland gesehen hatten. Ebenso könnten Bodo und Ilona mit Glaubenszuversicht auf das schauen, was vor ihnen liegt.
„Ich aber und mein Haus wollen dem HERRN dienen“
Ein weiteres Bibelwort, das über Bodo Hauffs Leben stand, war Josua 24, 15: „Ich aber und mein Haus wollen dem HERRN dienen.“
Sein Leben war von tiefem Gottvertrauen und der Hingabe an den Dienst für die Kirche Christi geprägt. Friedbert Treber schilderte Bodo Hauffs Lebensweg: Nach der Flucht in der Kriegszeit kam er mit seiner Familie nach Rüsselsheim, wo er später seine Frau Ilona kennenlernte. Beide verband eine tiefe Liebe zueinander und zu ihrem Glauben. Sie sahen ihre Erdenzeit als Gelegenheit, sowohl für ihr natürliches Auskommen als auch für ihre Verbindung zu Gott Sorge zu tragen.
Besonders eindrücklich blieben Bodo Hauffs letzte Worte an den Gemeindevorsteher: „Ich weiß ja, wo ich hingehe.“ Diese Gewissheit und dieses Vertrauen seien ein Zeugnis seines starken Glaubens. Sie dürften für die Trauergemeinde Trost und Hoffnung sein, denn mit der christlichen Zuversicht bleibt die Gewissheit, sich wiederzusehen.
Nach einem Lied des Chores, dem gemeinsamen „Vaterunser“ und dem Schlusssegen endete der Trauergottesdienst.
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