Am Sonntag, 29. März 2026, versammelte sich die Gemeinde Rüsselsheim zum Palmsonntagsgottesdienst in ihrer Kirche. Zugleich bot sich an diesem Tag eine besondere Gelegenheit zur Gemeinschaft: Vor Beginn der anstehenden Renovierungsarbeiten am Kirchengebäude kam die Gemeinde noch einmal zu einem gemeinsamen Essen zusammen. So standen sowohl der Palmsonntag als auch das bewusste Erleben der Gemeinschaft im Mittelpunkt.
Bereits vor Beginn wurde die Gemeinde mit dem Lied „Tochter Zion, freue dich“ auf den Gottesdienst eingestimmt – ein Lied, das zwar oft im Advent gesungen wird, seinen Ursprung jedoch im Einzug Jesu in Jerusalem hat.
Grundlage des Gottesdienstes war das Bibelwort aus Lukas 19,36.37: "Als er nun hinzog, breiteten sie ihre Kleider auf den Weg. Und als er schon nahe am Abhang des Ölbergs war, fing die ganze Menge der Jünger an, mit Freuden Gott zu loben mit lauter Stimme über alle Taten, die sie gesehen hatten."
Zu Beginn erfolgte eine Bibellesung aus Markus 11,1–11, die den Einzug Jesu in Jerusalem schildert und die Gemeinde in die damalige Situation hineinführte.
Dem Herrn den Weg bereiten
Der Vorsteher der Gemeinde, Hirte Friedbert Treber führte aus, dass bereits Musik und Lesung dazu beitrugen, sich in die Ereignisse jener Zeit hineinzuversetzen. Die Menschen ehrten Jesus, indem sie das Beste, was sie hatten, vor ihm ausbreiteten – ihre Kleider und Palmzweige – und ihn wie einen König in Jerusalem einziehen ließen.
Wie ehren wir Jesus heute?
Ausgehend davon stelle sich die Frage, wie wir heute Jesus ehren können. Dies geschieht, so Friedbert Treber, indem wir mit den Gaben, die Gott uns gegeben hat, ihm dienen. Die Jünger berichteten damals von dem, was sie mit Jesus erlebt hatten: von Heilungen, Wundern und seinen Predigten.
Auch wir sind gefragt: Wie haben wir Jesus erlebt? Berichten wir von seinem Beistand? Loben wir den Weg, den Gott uns durch seinen Sohn gezeigt hat? Dabei gilt es, in unseren Worten und unserem Verhalten darauf zu achten, Gott nicht zu verunehren, sondern ihm Lob und Dank entgegenzubringen.
Die Jünger hatten erkannt, dass Jesus der Sohn Gottes ist, und waren bereit, ihm nachzufolgen. Auch in uns soll dieses Verlangen leben, die Verbindung zu Gott zu halten und unseren Glauben zu bekennen: Wir glauben an Jesus Christus und an die verheißene Zukunft bei ihm.
Gemeinschaft und Ausblick
Im Anschluss an den Gottesdienst versammelte sich die Gemeinde zu einem gemeinsamen Essen mit Grillen und Buffet. Dies war zugleich eine besondere Gelegenheit, da in der Zeit nach Ostern das Kirchengebäude in Rüsselsheim renoviert wird. Für die Dauer der Bauarbeiten wird die Gemeinde auf ein Kirchengebäude in Mörfelden-Walldorf ausweichen.
Während des Beisammenseins informierte der Vorsteher über die geplanten Maßnahmen, den Ablauf der Bauphase und die Nutzung des Ausweichquartiers. Der Abschluss der Renovierung ist gegen Ende des Jahres vorgesehen.
Text: Tobias Hempel
Fotos: Felix Preuhs, Tobias Hempel
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