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Mit Gott wollen wir Taten tun - Konfirmation in Rüsselsheim

 

Am Sonntag, 22. Mai 2022 empfing Pascal Schmidt im Gottesdienst in der Gemeinde Rüsselsheim den Segen zu seiner Konfirmation. Der Gottesdienst stand unter dem Motto des Bibelworts "Mit Gott wollen wir Taten tun. Er wird unsre Feinde zertreten." (Psalm 60, 14)

Das Bibelwort zur Konfirmation bringt die Gewissheit zum Ausdruck, dass wir mit Gott mächtige Taten vollbringen können, so der Vorsteher der Gemeinde Rüsselsheim, Hirte Friedbert Treber. Er werde unsere Feinde niedertreten. Mit dem Stück „Gott ist da“, welches Isolde Zimmer am Klavier vortrug, unterstrich diese, wie intensiv das Verhältnis von Christen mit Gott ist.

Hirte Treber wies in der Predigt darauf hin, dass beim Sprechen des Konfirmationsgelübdes  dieses Verhältnis besonders verdeutlicht wird: Der Christ entsagt dem Teufel und übergibt sich in die Hände des Herrn. Da der Mensch aber jeden Tag aufs Neue in ein Spannungsfeld mit dem Teufel gerät, sei es von besonders großer Bedeutung, die Anläufe Satans zu erkennen. Deshalb sei wichtig, sich morgens direkt mit dem lieben Gott im Gebet zu beschäftigen. Habe Gott, Deine Nächsten und dich selbst lieb. Wenn wir mit diesem Grundsatz durch unseren Alltag gehen und unserem Nächsten Gutes tun, wo wir nur können und Gott dabei nicht versuchen, seien wir gut gegen Satan gerüstet.

Dann richtete Hirte Treber direkt das Wort an den Konfirmanden, er habe eine „gläubige Familie und Gemeinde“ um sich und verdeutlichte den Zusammenhalt und die Kraft, die miteinher geht mit folgendem Beispiel: Ein Stab ist leicht zu zerbrechen, aber viele zusammenliegende Stäbe lassen sich kaum brechen. Der Teufel habe kein leichtes Spiel, wenn wir uns im Geiste im Glauben stärken und unsere Hände halten. Das Nachfolge Jesu Christi eint und unser Glaubensziel verbindet uns.

Taten bewahren den Glauben

In einem Predigtbeitrag ging Priester Freisleben auf den Abschnitt „Hilf den Glauben zu bewahren“ aus dem zuvor vorgetragenen Stück „Jesu bleib in meinem Leben“ ein. Jeder führe seinen eigenen Glaubenskampf, unabhängig vom Alter oder anderen Faktoren. Daher stelle sich hier die Frage, wie wir unseren Glauben oben halten könnten. Der Priester gab der Gemeinde und besonders dem Konfirmanden Pascal einen Rat mit an die Hand: Es seien vor allem die Taten, die den Glauben stärkten. Man könne zum Beispiel einen Satz aus dem Gottesdienst mitnehmen und umsetzen. „Die Menschenhilfe ist begrenzt“, so verdeutlichte es der Prieser. Allerdings sei das, was bei den Menschen unmöglich ist, bei unserem lieben Gott immer möglich. So verwies Priester Freisleben auf das Grußwort des Stammapostels i.R. Leber zu Pfingsten 2012 (Lukas 18,27). Unser Gott kenne die Zukunft und helfe jederzeit.

Segen zur Konfirmation

Nach dem Vaterunser wurde der Brief unseres Stammapostels vorgelesen, in welchem sich  Stammapostel Schneider für die Freude bedankt, welche die Konfirmanden und Konfirmandinnen bereiten. „Habe keine Angst, der Herr wird nichts Unerfüllbares von Dir verlangen“, so der Stammapostel in seinem Schreiben. Gemeinsam werden wir Großes bewirken, mit Gott wollen wir Taten tun, er wird unseren Feind zertreten.

Der Gottesdienst endete nach dem feierlichen "JA" des Konfirmanden, zukünftig die Verantwortung in seinem Glaubensleben selbst übernehmen zu wollen, mit der Spendung des Konfirmationssegens, sowie dem Heiligen Abendmahl für die Gemeinde.

Autorin: Nina Freisleben

11. Juni 2022
Fotos: Vera Latotzki

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