Freudiges Ereignis am Samstag, den 3. September 2022. Glaubensgeschwister, Gäste und Freunde hatten sich an diesem Samstag in der Kirche in Rüsselsheim versammelt, um die kirchliche Hochzeit von Ruth und Lu Wesp mitzuerleben. Geleitet wurde die Feierstunde von Gemeindehirte Friedbert Treber. Für die musikalische Umrahmung sorgte ein vierstimmiger Chor, ein Instrumental-Ensembles sowie der Sologesang mit Gitarrenbegleitung.
Die TeilnehmerInnen der Feierstunde waren gekommen, um die Segnung von Braut und Bräutigam mitzuerleben. Hirte Treber richtete ein besonderes Bibelwort an das Brautpaar und die versammelte Gemeinde. Dafür zitierte er Worte aus dem Brief des Apostels Paulus an die Epheser (Kap. 4,2.3): „Ertragt einer den andern in Liebe und seid darauf bedacht, zu wahren die Einigkeit im Geist durch das Band des Friedens“.
Eingehend auf den Liedvortrag der Sänger, „Der Heiland sorgt für dich“, erinnerte Hirte Treber an das erste Wunder Jesus bei der Hochzeit zu Kana. Auch hier, sagte Hirte Treber, sorgte Jesus für die Festteilnehmer. Jesus sorgte dafür, dass die Freude nicht aufhörte.
Dem Brautpaar zugewandt bemerkte Hirte Treber, dass sich beide schon eine Zeit kennen würden, aber jetzt den Entschluss gefasst hätten, vor dem Standesamt den Bund der Ehe einzugehen. Es sei ihnen wichtig, dazu auch den Segen Gottes zu empfangen.
In Liebe tragen
Keiner wisse, so fuhr Hirte Treber in seiner Rede fort, was in der Zukunft läge. Einen Rat für die Zukunft habe Apostel Paulus in seinem zuvor zitierten Brief gegeben. „Ertragt einer den andern in Liebe […]“ . Die Liebe sei das feste Fundament einer Ehe. Das Gebot Jesus „Liebe deinen Nächsten“, so sprach Treber den Bräutigam an, das sei jetzt seine Frau. Und an die Braut gerichtet, ihr Mann sei jetzt ihr Nächster.
Einigkeit im Geist
Hirte Treber verwies auf den zweiten Rat im zuvor erwähnten Paulusbrief [...] zu wahren die Einigkeit im Geist [...]. In einer Ehe seinen unterschiedliche Meinungen zu erwarten. Wichtig sei aber, dass die Einigkeit im Geist am Ende ihre Lebensführung bestimme.
Frieden bewahren
Der dritte Rat des Paulus, so Hirte Treber, verberge sich im [...] Band des Friedens [...]. Er formulierte dies in einen Rat an Brautleute um. Ihr Bemühen möge sein, Frieden zu stiften, zu halten und zu bewahren. Frieden in der Ehe, in Familie, im Umfeld und immer da, wo dieser Frieden angenommen werde. Für dieses Bemühen, gelte die Zusage Jesu: "Euren Frieden, den ihr haltet, den lasse ich euch und meinen Frieden gebe ich euch dazu."
Gott in seiner Allmacht, so leitete Hirte Treber zur Trauung über, sei nicht zu erfassen. Auch sein Segen sei mit dem menschlichen Verstand nicht zu erfassen, aber er sei in der Seele spürbar. Im Anschluss an die obligatorische Frage an Braut und Bräutigam, welche beide mit "ja" beantworteten, folgte der Trausegen durch den Gemeindehirten.
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