Am 20. April 2023 erfuhr die Gemeinde Rüsselsheim im Abendgottesdienst, dass ihr Glaubensbruder Horst Treber nach langer Krankheit zuhause verstorben war. Trostgottesdienst und Beisetzung führte Bezirksälteste Mario Rieth am 4. Mai auf dem Waldfriedhof in Rüsselsheim durch.
Verwandte, viele Freunde und Gemeindemitglieder waren gekommen um Abschied von Horst Treber zu nehmen und ihre Trauer mit der Familie zu teilen. Einleitend zu der Traueransprache sangen Familienangehörige die vertonten Worte des Psalmisten: „Meine Zeit in deinen Händen“.
Meine Zeit steht in deinen Händen
Mit einem Gebet und diesen Psalmworten begann Bezirksälteste Mario Rieth die Trostpredigt für alle Abschiednehmenden (Psalm 31, 15.16): „Ich aber, HERR, hoffe auf dich und spreche: Du bist mein Gott! Meine Zeit steht in deinen Händen.“ Es sei schön, so richtete Bezirksältester Rieth seine Worte an Renate Treber, dass so viele liebe Menschen Anteil nähmen am Heimgang ihres geliebten Mannes. Lebenszeit, die uns zur Verfügung stände, so fuhr er fort, sei begrenzt. Keiner könne dieser Zeit etwas hinzufügen. Darum gelte es, irdische Zeit auch für die Ewigkeit zu nutzen.
Horst Treber sei kein Mensch vieler Worte gewesen. Er hätte geglaubt, dass seine Zeit in Gottes Händen läge. Wie der Psalmist, habe auch der Heimgegangene gute und schwere Zeiten erlebt. Es sei sein Glaube gewesen, dass Gott ihn auch in der Zeit seiner schweren Krankheit, nicht verließe. Gott kenne seinen Eingang, seinen Ausgang und die Zeit dazwischen. Seine Zeit läge in Gottes Hand.
Ich will euch wiedersehen
Horst Treber habe in seinem Leben viel gearbeitet. Verantwortung für seine Familie getragen, aber auch für die Gemeinde Rüsselsheim. Er habe seine Familie versorgt, sich wie ein Hausmeister um das Kirchengebäude gesorgt, sich aber auch Zeit genommen, in den Gottesdiensten die Gemeinschaft Gottes und seiner Glaubensgeschwister zu erleben. Unsere Zeit auf Erden sei nur eine kleine Weile, so auch die Traurigkeit. Mit diesen Worten leitete der Bezirksälteste über auf die Worte Jesus (Joh. 16,22): „… ihr habt nun Traurigkeit; aber ich will euch wiedersehen, und euer Herz soll sich freuen, und eure Freude soll niemand von euch nehmen.“
Hoffnung auf Unsterblichkeit
Horst Treber sei nicht hoffnungslos gewesen. Seine Hoffnung spiegele sich wider in den Bibelworten (Weisheit 3): „Aber die Seelen der Gerechten sind in Gottes Hand, und keine Qual rührt sie an. In den Augen der Unverständigen galten sie als tot. Ihr Scheiden wurde für Strafe gehalten und ihr Fortgehen für Verderben; aber sie sind im Frieden. Obwohl sie den Menschen gestraft erscheinen, sind sie doch erfüllt von Hoffnung auf Unsterblichkeit.“ Auch wenn wir jetzt weinen, tröstete Mario Rieth, wie Jesus weinte vor Jerusalem und vor dem toten Lazarus, so fänden wir Trost in den Worten Jesus: Ich will euch wiedersehen. Gleich uns, habe der Verstorbene diese Hoffnung in sich getragen.
Mit dem gemeinsamen „Vaterunser“ der Anwesenden, dem Schlussgebet und der Übergabe am Urnengrab, beendete Bezirksälteste Rieth den Trauergottesdienst.
Datenschutzeinstellungen
Mit Hilfe einiger zusätzlicher Dienste können wir mehr Funktionen (z.B. YouTube-Video-Vorschau) anbieten. Sie können Ihre Zustimmung später jederzeit ändern oder zurückziehen.
Datenschutzeinstellungen
Diese Internetseite verwendet notwendige Cookies, um die ordnungsgemäße Funktion sicherzustellen. Jeder Nutzer entscheidet selbst, welche zusätzlichen Dienste genutzt werden sollen. Die Zustimmung kann jederzeit zurückgezogen werden.
Einstellungen
Nachfolgend lassen sich Dienste anpassen, die auf dieser Website angeboten werden. Jeder Dienst kann nach eigenem Ermessen aktiviert oder deaktiviert werden. Mehr Informationen finden sich in der Datenschutzerklärung.
