Am Sonntag, dem 4. September 2022 konnten die Gemeindemitglieder den Jahrestag der Kirchweihe feiern. Exakt vor 25 Jahren wurde die damals neu erbaute Kirche von Bezirksapostel Hagen Wend geweiht.
Dem Festgottesdienst lag ein Bibelwort aus Psalm 73, Verse 23.24 zugrunde. In diesem Psalm reflektiert Asaf sein Leben und vergleicht es mit dem Leben anderer. Er beobachtet, dass es den „Gottlosen“ mitunter sehr viel besser geht, als denen, die sich an die Gebote Gottes halten und an ihn glauben.
Zu Beginn sang der Chor, der vorübergehend von Helmut Urban geleitet wird, „Du hast so wunderbare Wege, um deinen Kindern wohlzutun“. Der Gemeindevorsteher der Gemeinde, Priester Herbert Best, führte dazu aus, dass das scheinbar im Widerspruch stehe zu dem Bibelwort. Manches Mal fragten wir uns, so Herbert Best, wieso uns dieses oder jenes widerfahre, obwohl wir mit Gott im Gebet gesprochen haben. Wir vertrauten dennoch Gott, der uns wie im Psalm beschrieben an die Hand nimmt und nicht fallen lässt. Wichtig sei es dabei immer auf das Ende zu achten. Als der Psalmist in den Tempel ging, erkannte er, dass Gott treu ist und für ihn sorgt, trotz aller Fehler und Schwächen.
Nicht alles ist perfekt
Bezugnehmend auf das Kirchengebäude führte Priester Peter in einem Wortbeitrag aus, dass nicht alles an einem Gebäude perfekt sei. Dennoch sei die Kirche in Groß-Gerau ein schöne Kirche und die Gemeinde sei dankbar, sich nun bereits seit 25 Jahren in diesem Haus versammeln zu können.
Rückblick auf mehr als 50 Jahre Kirchengeschichte
Nach dem Gottesdienst blickte der Vorsteher in die Kirchengeschichte der Gemeinde: Vor weit über 50 Jahren fanden die Gottesdienste der Gemeinde in einem Gebäude in der Friedrich-Ebert-Anlage 1 statt. Aufgrund der Renovierungsbedürftigkeit wurde das Gebäude jedoch mit dem letzten Gottesdienst am 6. März 1996 aufgegeben. Übergangsweise fand sich die Gemeinde Groß-Gerau zum Feiern der Gottesdienste in der Friedhofskapelle des Friedhofes in der Klein-Gerauer Straße zusammen - ein recht gewöhnungsbedürftiger Zustand, zumal die Kapelle nicht für die Wintermonate geeignet war. Im Dezember und Januar teilten sich die Geschwister daher auf die Gemeinden Nauheim und Riedstadt-Goddelau auf.
Eine alternative Versammlungsstätte wurde 1997 im Haus „Raiss“ gefunden, einer Seniorenbegegnungsstätte in der Frankfurter Straße in Groß-Gerau. Schließlich wurde nach fast 18-monatiger Bauzeit die neue Kirche am 4. September 1997 in der Berliner Straße 14 durch Bezirksapostel Hagen Wend geweiht.
Beisammensein mit ehemaligen „Groß-Gerauern“
Nach Ende des Gottesdienstes feierte die Gemeinde Groß-Gerau erstmals seit rund drei Jahren wieder ein Gemeindefest. So schloss sich dem Gottesdienst ein Sektempfang mit Imbiss und anschließendem Kaffee und Kuchen auf dem Kirchenparkplatz an. Zu dem Jubiläumstag konnten auch 15 ehemalige Gemeindemitglieder begrüßt werden, die in den vergangenen 25 Jahren zur Gemeinde gehörten und während dieser Zeit wegzogen waren.
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