Mit einem Auftakttreffen in Bingen-Bingerbrück hat am 18. April 2026 die neue Konfirmandenzeit im Kirchenbezirk Mainz begonnen. Für die zehn eingeladenen Jugendlichen markiert der Tag nicht nur den Start in den Unterricht, sondern auch den Übergang zu einem neuen Modell mit veränderter Dauer und künftig neuen Unterrichtsmaterialien.
In der Kirche von Bingen-Bingerbrück sind am Samstag, 18. April 2026, die Konfirmandinnen und Konfirmanden des Kirchenbezirks Mainz in ihre gemeinsame Unterrichtszeit gestartet. Eingeladen waren neben den Jugendlichen auch deren Eltern sowie die Vorsteher der Gemeinden, aus denen die Konfirmanden kommen. Insgesamt waren zehn Konfirmandinnen und Konfirmanden eingeladen.
Das Treffen markierte zugleich einen Einschnitt in der Gestaltung des Konfirmandenunterrichts: Neu ist, dass der Unterricht künftig über zwei Jahre angelegt ist. Da sich der Kirchenbezirk in einer Übergangsphase befindet, gilt dies jedoch nicht für alle in gleicher Weise. Ein Teil der Kinder wird noch nach dem bisherigen Modell nach einem Jahr konfirmiert, andere durchlaufen bereits die neue zweijährige Unterrichtszeit. Perspektivisch soll dazu auch neues Unterrichtsmaterial eingesetzt werden. Begleitet werden die Konfirmandinnen und Konfirmanden dabei von drei Konfirmandenlehrern, die den Unterricht abwechselnd übernehmen.
Bezirksvorstehervertreter Dirk Rauscher begrüßte die Anwesenden und zog mit Blick auf die kommenden Monate einen Vergleich zur Schule. Lesen und Schreiben, so machte er deutlich, lerne niemand von selbst. Dafür brauche es Unterricht, Begleitung und Menschen, die anleiten. Ähnlich verhalte es sich auch mit dem Konfirmandenunterricht: Er solle auf die Konfirmation vorbereiten und dabei helfen, den Glauben besser kennenzulernen. Dirk Rauscher ermutigte die Jugendlichen, sich auf diesen Weg einzulassen, zuzuhören, Fragen mitzunehmen und sich führen zu lassen.
Kennenlernen
Zum Auftakt stand zunächst das gegenseitige Kennenlernen im Mittelpunkt. In einem Nebenraum interviewten sich die Kinder zunächst gegenseitig. Anschließend stellten sie sich in der großen Runde vor. So erhielten Eltern, Vorsteher und Lehrkräfte einen ersten Eindruck von der neuen Konfirmandengruppe.
Die kommenden Unterrichte finden zunächst in der Kirche in Bingen-Bingerbrück statt. Ausschlaggebend dafür ist zum einen, dass die meisten Konfirmandinnen und Konfirmanden aus dieser Region kommen, zum anderen die zentrale und für den weitläufigen Kirchenbezirk günstige Lage. Geplant sind regelmäßige Präsenztreffen an Samstagen im Abstand von mehreren Wochen. Die Unterrichtseinheiten sollen jeweils rund drei Stunden dauern und durch Pausen unterbrochen werden.
Beim Auftakttreffen erhielten die Konfirmandinnen und Konfirmanden außerdem das Material, das sie für die nächste Zeit benötigen. Dazu gehören unter anderem ein Klemmbrett, ein Lehrheft und der Katechismus der Neuapostolischen Kirche.
Nach der Einführung in Ablauf und Inhalte der kommenden Monate klang das Treffen in gemeinsamer Runde aus. Bei Kaffee und mitgebrachten Speisen nutzten Eltern und Jugendliche die Gelegenheit zum weiteren Austausch und zum gegenseitigen Kennenlernen. So begann die neue Konfirmandenzeit nicht nur mit Informationen zum organisatorischen Rahmen, sondern auch mit ersten persönlichen Begegnungen.
18. April 2026
Text:
Michael Schmid
Fotos:
Michael Schmid
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