Eine Reise, die Musik, Glauben und Kulturen miteinander verband: Ende Juni berichteten drei Jugendliche in Groß-Gerau von ihrer Teilnahme am großen Konzertprojekt des Jugendorchesters & Friends in Kapstadt. Mit Bildern, Musik und persönlichen Erzählungen ließen sie die Gemeinde an ihren unvergesslichen Eindrücken teilhaben – von den ersten Proben bis zu den bewegenden Begegnungen mit den afrikanischen Gastgebern.
Am Sonntag, den 29. Juni 2025, erlebte die Gemeinde Groß-Gerau einen besonderen Nachmittag. Zahlreiche Geschwister waren gekommen, um den Berichten von Pascal Klink, Maurice Ermel und Vivienne Ermel zu lauschen. Die drei Jugendlichen hatten gemeinsam mit rund 300 Musikerinnen und Musikern des Jugendorchesters & Friends an einem großen Konzertprojekt in Kapstadt teilgenommen – unterstützt von etwa 150 afrikanischen Jugendlichen, die als Chor mitwirkten.
Mit großer Offenheit und spürbarer Begeisterung nahmen die drei Jugnendlichen die Zuhörerinnen und Zuhörer mit auf ihre Reise. In einer Präsentation führten sie chronologisch durch alle Reisetage: Von den ersten Proben in afrikanischen Kirchen bis hin zum letzten Abschiedsgruß an Ostersonntag.
Begleitet wurde der Vortrag immer wieder von musikalischen Zwischenspielen: Ein kleines Ensemble aus Klavier, Querflöte, Klarinette, Horn und Geige ließ Melodien aus dem englischen „Hymn Book“ erklingen, die auch in den südafrikanischen Gottesdiensten eine besondere Rolle gespielt hatten. Die Erzählungen gingen weit über musikalische Proben, Ausflüge und Konzerte hinaus. Besonders bewegend waren die Schilderungen der Begegnungen mit den afrikanischen Jugendlichen. Sie erzählten davon, dass sie mit Herzlichkeit empfangen wurden und begeistert waren von der beeindruckenden Offenheit und Dankbarkeit der Gastgeberinnen und Gastgeber. Immer wieder wurde deutlich, wie sehr die gelebte Gemeinschaft und der gemeinsame Glaube alle Beteiligten berührt und verbunden haben.
Mit ihren Erzählungen brachten Pascal, Maurice und Vivienne ihre Dankbarkeit und Freude über das Erlebte zum Ausdruck und gaben der Gemeinde einen authentischen Einblick in die südafrikanische Atmosphäre. Der Blick ins Publikum zeigte, dass ihre Eindrücke viele bewegt hatten – und so wurde an diesem Nachmittag die besondere Atmosphäre Südafrikas ein Stück weit in Groß-Gerau spürbar.
Text: Vivienne Ermel
Bilder: Bertram Ermel
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