Ein besonderer Anlass zur Freude war die Taufe der kleinen Yara Thea Rink am 18. Februar 2024. Die Eltern Mira und Christoph hatten ihr Kind im Haus Gottes vorgestellt um es segnen und taufen zu lassen. Großeltern, Freunde und die Gemeinde waren gekommen das Geschehen mitzuverfolgen. Der Altar war geschmückt mit Namenszügen des Täuflings, Orgelspiel, Kinderchor und Chor der Gemeinde begleiteten das Fest mit Musik.
Zu Beginn der Predigt begrüßte Friedbert Treber die kleine Yara Thea, die mit ihren Eltern im Kinderraum saß. Nach der Begrüßung der Großeltern und aller Gottesdienstteilnehmer ging der Hirte auf das vorgelesene Bibelwort (1. Thess. 1,2.3) aus dem Brief des Paulus an die Gemeinde in Thessaloniki ein. Auch heute, so der Gemeindevorsteher, würden Werke des Glaubens getan. Dies zeige sich an diesem Morgen im Bemühen der Eltern, durch Taufe und Segnung ein Werk des Glaubens an ihrem Kind geschehen zu lassen. Die Taufe selbst sei ein Werk des Glaubens. Die Jünger Jesu, seine Apostel, hätten den Auftrag erhalten, in seinem Namen zu lehren und zu taufen. Im Glauben an den Auferstandenen hätten sie dieses Glaubenswerk vollbracht. Auch das Gebet mit Dank und Bitte sei ein Werk des Glaubens.
Arbeit in der Liebe
Werke aus der Liebe wirken in das eigene Herz zurück, Liebe in der Gemeinde, Liebe zum Nächsten, Liebe durch Eltern an den Kindern, im Ehrenamt. Arbeit in der Liebe bewirke Positives, so führte der Hirte seine Gedanken zum Brief des Paulus aus.
Geduld in der Hoffnung
Die Taufe, so zog Friedbert Treber die Parallele zu den Gedanken aus dem Paulusbrief, habe ewigen Bestand für die Seele des Täuflings, nämlich die Hoffnung auf die Verheißung Jesus. Die Hoffnung auf sein Evangelium und seine Wiederkunft. Hirte Treber rief die ganze Gemeinde dazu auf, in dieser Hoffnung auf die Verheißung Jesus geduldig zu bleiben.
In einem Predigtbeitrag nahm Priester Markus Freisleben Bezug auf die Taufkerze auf dem Altar, auf den Regenbogen, der dort dargestellt ist, auf den Bund, den Gott geschlossen hat. Ein Zeichen der Liebe Gottes. Aus eigener Erfahrung, so wandte er sich an die Eltern, seien wir aus Liebe zu unseren Kindern bereit, alles für unser Kind zu tun. So sei auch die Liebe Gottes zu den Menschen (Joh. 3,16). Aus Liebe zu uns Menschen habe er seinen Sohn gegeben, damit wir das ewige Leben haben.
Mit einleitenden Worten über die Bedeutung der Heiligen Wassertaufe als Glaubenswerk und nach dem „Ja“ der Eltern, ihr Kind im Glauben an Jesus Christus zu erziehen, vollzog der Gemeindehirte die Heilige Wassertaufe. Anschließend sang der Kinderchor dem Täufling das Lied: „Dass du da bist ein Wunder Gottes“. (Geistliche Kinderlieder „Gott ist da“ Nr. 7)
Die Gottesdienstteilnehmer waren eingeladen zum Heiligen Abendmahl. Nach dem Schlusssegen und einem Liedvortrag des Gemeindechores endete der Gottesdienst und es folgten die Glückwünsche an die Eltern.
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