Am Sonntag, 26. April 2026, fand im Kirchengebäude in Mörfelden-Walldorf die Konfirmation unseres jungen Glaubensbruders Raffael Marauhn statt. Geleitet wurde der Gottesdienst von Bezirksvorstehervertreter Priester Dirk Rauscher.
Zu Beginn begrüßte der Dienstleiter besonders den Konfirmanden, seine Familie und alle Gäste. Einleitend verglich er den Glaubensweg mit einem Kind, das zunächst das Laufen erlernen muss. Dabei wird es von seinen Eltern begleitet, gestützt und ermutigt. So sei es auch im geistigen Leben: Der Tag der Konfirmation sei ein Anlass großer Dankbarkeit dafür, dass Eltern sowie Lehrer in den verschiedenen Unterrichten bisher Verantwortung übernommen und geholfen haben, die ersten Schritte im Glauben zu gehen. Nun beginne ein neuer Abschnitt – die Zeit, in der der junge Christ selbstständig seinen weiteren Weg mit Gott gestaltet.
Wie bekennen wir Gott?
Grundlage für den Gottesdienst bildete das Bibelwort aus Matthäus 10,32: "Wer nun mich bekennt vor den Menschen, zu dem will ich mich auch bekennen vor meinem himmlischen Vater." Im Blick darauf stellte Priester Rauscher die Frage, wie wir uns denn zu Gott bekennen sollen.
Ein anderes Bild machte den Gedanken deutlich: Wenn man zwei Menschen beobachtet, die sich lieben, erkennt man oft auch ohne viele Worte an ihren Blicken, Gesten und ihrem Verhalten, wie eng ihre Verbindung ist. So soll es auch im Glauben sein: Wenn unser Herz erfüllt ist von der Liebe Gottes, von seiner Nähe und seiner Barmherzigkeit, dann wird unser Glaube in unserem Handeln sichtbar.
Konfirmation von Raffael
Die Konfirmationshandlung wurde mit einem Musikbeitrag eingeleitet. Anschließend las Priester Rauscher den Brief des Stammapostels vor, der dem Konfirmanden später überreicht wurde. Danach bekannte sich Raffael Marauhn zum neuapostolischen Glauben mit dem Konfirmationsgelübde „Ich entsage dem Teufel und all seinem Werk und Wesen und übergebe mich dir, o dreieiniger Gott, Vater, Sohn und Heiliger Geist, im Glauben, Gehorsam und ernstlichen Vorsatz: Dir treu zu sein bis an mein Ende. Amen.“
Das Konfirmationsgelübde geht auf den Text einer alten Taufliturgie aus dem dritten Jahrhundert zurück und verbindet die persönliche Entscheidung des Konfirmanden mit dem Bekenntnis, den Weg des Evangeliums im Glauben an den dreieinigen Gott zu gehen.
Dann spendete Priester Rauscher den Konfirmationssegen unter Handauflegung. Er gratulierte dem Konfirmanden und hieß ihn als eigenverantwortlichen Christen in der Gemeinde sowie im Kreis der Jugend willkommen. Dem folgte die Feier des Heiligen Abendmahls.
Musikalische Gestaltung
Der Gottesdienst wurde vom Gemeindechor mitgestaltet. A cappella oder begleitet von Querflöte und Klavier trugen die Sängerinnen und Sänger verschiedene Lieder vor und gaben dem Festtag einen passenden musikalischen Rahmen.
Text: Tobias Hempel
Fotos: Tobias Zimmer, Tobias Hempel
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